Statt „Ich habe dafür keine Zeit.“, sage „Es ist mir nicht wichtig.“ [Workflow] [Gtd]
Wir gehen mit unserer Zeit um, als wäre sie unendlich. Jeder der schon mal prokrastiniert oder aufgeschoben hat, wird dieser Aussage zustimmen. Oft vermeiden wir es Dinge zu erledigen, die es wert sind erledigt zu werden oder die wichtig sind. (Auch Linkbuildern geht es so.) Unsere Ausrede lautet dann meistens, dass wir für eine bestimmte Aufgabe keine Zeit haben, weil das Aufräumen des Desktops unbedingt jetzt erfolgen musste. Es ist eine Lüge! Wir erzählen sie uns selbst und anderen. Auf dieser Wiese erklären wir uns selbst, warum wir bestimmte Dinge nicht geregelt bekommen und warum das Getting Things Done so schwer ist. Das ist es aber nicht. Mit diesem Hack bzw. dem Einsatz von Sprachphilosophie und –psychologie können wir die Sicht auf unsere Aufgaben schnell verbessern.
Es ist ganz einfach, anstatt das wir „Dafür habe ich keine Zeit.“ sagen, sagen wir ab sofort „Das ist mir nicht wichtig.“ oder „Das besitzt keine Priorität.“ Auf diese Weise verändern wir unsere Sprache und unser Denken. Wer diese kleine Änderung jetzt praktisch übt, wird sofort einen Unterschied merken. Als Beispiel: „Meine Hausarbeit ist mir nicht wichtig.“ oder „Diese Arbeit, die erledigt werden muss, besitzt keine Priorität.“ Auf einmal fühlen sich diese Aufgaben anders an. Wie wäre es mit „Ich kann deinen Text jetzt nicht lesen, weil er mir nicht wichtig ist.“? Ist ganz schön hart, zeigt aber wie wir mit unserer Zeit umgehen, wie wir sie managen.
Sprachphilosophie und –psychologie sind wichtige Begleiter bei Veränderungen. Als Beispiel: Ihr wollt abnehmen und die Nutella soll vom Frühstückstisch. Hier ändern wir die Betrachtung der Nutella statt ein Brotaufstrich klassifizieren wir sie jetzt als Süßigkeit. (Was sie nach ihrem Zuckergehalt auch ist.) Jetzt kommt die große Fragen: Warum sollten wir uns eine Süßigkeit aufs Brot schmieren? Tolle Vorbilder sind unsere Fußballspieler.
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