Es hat sich bewährt, an das Gute an Google zu glauben, aber sich auf das Schlechte zu verlassen. Alfred Polgar

Ich schreibe Emails und ich weiß es

Erstellt am: 17. Dezember 2011 | Author: Pierre | Kategorie: Arbeiten | 4 Kommentare »

Webmaster Friday fragt „Wer nutzt noch Emails – und wie?“ und ich antworte: Natürlich benutze ich Emails. Sie sind sogar essentieller Bestandteil meiner Kommunikation. Bin ich noch nicht im Web 2.0 angekommen? Kann ich für andere sprechen? Schützenhilfe kommt von ARD und ZDF.

Statistik Internetnutzung 2011Quelle: ARD ZDF Onlinestudie

Befragt wurden 1319 Personen ab 14 Jahren. Deutlich zeigt sich, dass 80 % der Befragten mindestens einmal pro Woche Emails schreiben und ihre Konten checken. So tot, wie die Frage von WMF vermuten läßt, ist diese Kommunikationsform dann doch nicht.

Emails sind also nach wie vor wichtig. Da ich selbst mehrere Seiten betreibe, habe ich mir für jede Seite ein Email-Konto eingerichtet (Ich@meine-seite.de). Nun kommt der Clou: Die Emails laufen in einem Backend zusammen. Dies realisiere ich über Google Mail. Die einkommenden Emails erhalten ein Label, damit ich sofort weiß zu welchem Thema sie gehören.

Auch ist die Kommunikation über Email essentiell, wenn es in den Kundendialog geht. Die eigene Emailadresse sieht einfach besser aus und wirkt auch professioneller als ein Mailaustausch über Facebook. Es zeigt auch eine gewisse Zugehörigkeit zu einer bestimmten Internetseite.

Außerdem zeigen die Emails ihren Vorteil, wenn es um das Verschicken von Daten geht. Die Daten werden einfach in den Anhang gezogen und verschickt. Tada! In sozialen Netzwerken ist so etwas nicht möglich. Dafür haben die sozialen Netze den Vorteil, dass wir nur den Namen unserer Zielperson wissen müssen, um ihr eine Mail zuschreiben. Ein Wissen der Mailadresse ist nicht mehr nötig. Dies erleichert den Vorgang erheblich. Allerdings sollte die betreffende Person auch in dem sozialen Netz sein. ;)

Manchmal kommt es sogar vor, dass ich Emails wie Chats benutze. Dafür hat Google eine geniale Funktion in sein Webmail Programm eingebaut. Sie heißt EOM. EOM bedeutet End of Message. Wenn eure ganze Nachricht schon im Betreffe enthalten ist, so macht ihr an das Ende der Betreffzeile einfach folgende Symbolkette “(eom)”. Die Nachricht wird so verschickt und ihr einziger Inhalt ist der Betreff, ohne das ein Programm nochmal nachfragt.

Email lebt und SEO auch!

Hier kommt nun die Grafik als Tabelle mit relativen Zahlen.

E-Mails versenden und empfangen 80
Suchmaschinen nutzen 83
zielgerichtetes suchen 43
einfach so im Internet surfen 47
Homebanking 32
Onlinecommunitys nutzen 36
Instant Messaging 25
Gesprächsforen, Newsgroups, Chats 21
Download von Dateien 17
Onlinespiele 17
live im Internet Radio hören 13
Musikdateien aus dem Internet 12
RSS-feeds/Newsfeeds 7
Video/TV zeitversetzt 12
Onlineauktionen 7
Onlineshopping 7
live im Internet fernsehen 9
Buch- und CD-Bestellungen 4
andere Audiodateien aus dem Internet 4
Kontakt-/Partnerbörsen 5
Audio/Radiosendungen zeitversetzt 4
Audiopodcasts 2
Videopodcasts 2
Kartenfunktionen nutzen 15
“Apps” auf Mobilgeräten nutzen 9

4 Kommentare zu “Ich schreibe Emails und ich weiß es”

  1. 1 jan sagte zu 04:36 am 17. Dezember 2011:

    Hi ich nutze jeden Tag die e-mail, dafür aber kein Twitter oder Facebook, weil sich das aus meiner Sicht totläuft

  2. 2 survival24.org sagte zu 19:58 am 17. Dezember 2011:

    Bin ganz Jans Meinung. Twitter und FB sind was zum Plaudern, aber richtig kommunizieren in Form von Rede und Antwort ist nur Mail perfekt. Auch was Archiv Funktion kann nur Mail.

  3. 3 Ben sagte zu 10:31 am 17. Dezember 2011:

    Web 2.0 hat einen Nachteil – es ist, wie man es dreht und wendet – öffentlich. Bei einer E-Mail sind die meisten der Meinung, das der Text nur vom Empfänger gelesen wird. Das dass Ding eine Postkarte ist, hat man so noch nicht ganz begriffen ;)

  4. 4 R.R. sagte zu 08:51 am 17. Dezember 2011:

    Email ist und bleibt die Nummer 1 was Online Kommunikation betrifft.
    Wie Ben sagte – Web2.0 ist öffentlich – und genau das ist bei Mail der Vorteil.
    Geschäftliche Kommunikation kann man auch nicht in Twitter machen? Warum auch?

    So gesehen wird Mail nicht so schnell aussterben.

Hinterlasse einen Kommentar