Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Verlinken. Mahatma Gandhi

Das Anna-Karenina-Prinzip für Blogs

Erstellt am: 7. September 2011 | Author: Pierre | Kategorie: Optimierung | Tags: , | 2 Kommentare »

Webmaster Friday fragt: „Was sollte ein guter Blog bieten?“ und der LinkbuildingBlog antwortet: „Übersichtlichkeit, Klarheit und Nützlichkeit.“ Es ist nämlich sehr einfach einen erfolgreichen Blog zuführen, dessen Leser eine gewisse Treue entwickeln und auch wiederkommen. Neben dem einzigartigen und qualitativ hochwertigen Content werden Elemente im Design des Blogs benötigt, die jeder hinzufügen kann.

Wäre Leo Tolstoi SEO gewesen, so könnte der erste Satz in Anna Karenina wie folgt lauten: „Alle erfolgreichen Blogs gleichen einander, jeder erfolglose Blog ist auf seine eigene Weise erfolglos.“. Es gibt demnach Elemente im Webdesign des Blogs, die alle erfolgreichen Weblogs aufweisen. Welche sind dies?

Vorerst: Es geht um die Erfahrung für den Leser. Der Blog sollte nicht vordergründig für Suchmaschinen-Bots und Crawler optimiert werden, denn Leser die sich wohlfühlen, sind eher bereit zu liken, auf Beiträge zu reagieren und wieder zukommen.

Das Königselement: Die Kommentarfunktion. Nichts ist für Leser schlimmer als Blogbeiträge, die sie nicht kommentieren können. Grade bei kontrovers diskutierten Themen wollen viele ihre Meinung zur Diskussion beitragen. Nicht weniger schlimm sind Kommentarfunktionen, die erst nach der Anmeldung benutzt werden können. Hat denn jeder Leser Interesse sich überall anzumelden? Nein, sie wollen kommentieren und diskutieren. Diese zusätzliche Hürde sorgt nur dafür, dass Kommentare fernbleiben. (Wer jetzt mit dem Argument kommt, dass so Spam verhindert wird, der sollte schleunigst Akismet installieren und Kommentare für nicht-Registrierte freigeben.)

Der Kontakt. Es passiert hin und wieder, dass Leser den Blogbetreiber kontaktieren wollen, um zum Beispiel ihre Mitarbeit, Verbesserungsvorschläge oder Kooperationen anzubieten. Aus diesem Grund ist ein Kontaktfeld zwingend notwendig. Auch hier gibt es wieder Lösungen von WordPress, wo schnell Kontaktformulare erstellt werden. Sollte es handfeste Gründe gegen ein Kontaktformular geben, so ist das Impressum, die nächste Anlaufstelle. Leser finden hier eine Kontaktemailadresse und können dem Betreiber ihre Nachricht schreiben.

Die Social Media Buttons. Die Social Media Buttons erlauben es Lesern impulsiv zu sein und einen Beitrag zu liken, wenn er ihnen gefällt. Genauso verhält es sich mit Google +1 und Twitter. Gebt euren Lesern die Möglichkeit ihren Freunden mitzuteilen, dass sie euren Blogbeitrag mögen. Auch hier unterstützt WordPress seine User mit dem Facebook, twitter, google-new button Plugin.

Das RSS-Feed Abo. (Asche auf mein Haupt) Gebt euren Lesern die Möglichkeit euren Blog zu abonnieren. Sie wollen neue Artikel lesen. Wichtig ist dann, dass ihr ganze Artikel im RSS-Feed verschickt. Nichts ist für Leser nerviger als nur Anrisstexte zu lesen.

Die Sidebar. Erlaubt euren Lesern sich auf euren Blog zu bewegen, ermöglicht ihnen in der Sidebar eine bloginterne Suche. Gebt ihnen die Möglichkeit die letzten Artikel zu sehen. Ebenso auch eure Kategorien und Schlagwörterwolken (Tag Cloud). Sie wissen dies zu schätzen und werden euch mit weiteren Visits belohnen.

Ihr merkt, es ist eigentlich recht einfach die Usability zu erhöhen. Was natürlich auch wichtig ist, sind klare Strukturen in denen sich die Nutzer zu Recht finden, so sollte ein LayerAd nicht den Blick auf die Artikel versperren und Werbung sollte generell nicht im Vordergrund stehen.


2 Kommentare zu “Das Anna-Karenina-Prinzip für Blogs”

  1. 1 Christin sagte zu 11:09 am 7. September 2011:

    Ich hab auch gerade angefangen mit meinem eigenen Blog, daher finde ich deine Ansätze super :)
    Das Kontaktformular muss ich noch einbinden, sonst hab ich soweit alles berücksichtigt^^

  2. 2 Pierre sagte zu 11:19 am 7. September 2011:

    Danke Danke :)

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