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Wie die Bounce Rate wirklich sein sollte

Erstellt am: 11. August 2011 | Author: | Kategorie: Optimierung | Tags: , , , , | 4 Kommentare »

Wir alle kennen die Bounce Rate und wir alle haben ein Interesse daran, dass sie möglichst niedrig ist. Doch das Suchverhalten von Usern scheint eine niedrige Bounce Rate gar nicht zuzulassen.

Was die Bounce Rate(zu Deutsch: Absprungrate) ist, erklärt Google: „Die Absprungrate ist der prozentuale Anteil von Zugriffen auf nur eine Seite oder von Zugriffen, bei denen die Besucher Ihre Website bereits auf der Einstiegsseite (Zielseite) wieder verlassen haben.

Das heißt, wenn Nutzer auf einer Suche nach Inhalten sind und sie auf meine Seite gehen, diese dann aber verlassen – weil sie nicht finden, was sie brauchen oder weil sie gefunden haben, was sie brauchen und nichts Weiteres benötigen, dann steigt meine Bounce Rate. Eigentlich sollte das Messkriterium doch ein ganz anderes sein, nämlich die Zeit, die auf einer Seite verbracht wird. Geht der Nutzer auf meine Seite und verlässt diese nach zwei Sekunden, dann können wir uns sicher sein, dass er nicht gefunden hat, wo nach er gesucht hat oder das meine Seite ihn anekelt. Liest er hingegen einen  Artikel in drei Minuten durch und verlässt danach die Seite, so steigt die Bounce Rate an. Ist doch logisch, oder?

Leider fördern Informationsstrukturen im Internet die Erhöhung der Bounce Rate, denn Nutzer kommen per Googlesuche auf meine Seite oder sie kommen per Link oder RSS Feed. Sie lesen dann einen Artikel und sind weg.

Eine neue Bounce Rate muss her

Die Lösung ist ganz einfach: Wir verändern den Code von Google Analytics. In der Zeile wo  pageTracker._trackPageview(); steht, erneuern wir den Code.

Aus dem alten Code:

setTimeout('_gaq.push(['_trackEvent', 'NoBounce', 'Over 10 seconds'])',10000);

wird der neue Code:

setTimeout('pageTracker._trackEvent('NoBounce', 'NoBounce', 'Over 10 seconds')',10000);

Somit wird die Bounce Rate um eine zeitliche Einheit erweitert. Das heißt die Bounce Rate steigt, wenn jemand nur eine Seite besucht und(!) innerhalb von zehn Sekunden, die Seite wieder verlässt. Die Zeit von zehn Sekunden können wir übrigens selbstständig festlegen. Wer mag, kann aus den 10000 auch 5000 oder 3000 machen und somit die Zeit auf fünf oder drei Sekunden senken.

Der neue Code verändert die Daten im Analytics nicht. Er stellt lediglich einen neuen Filter für die neue Bounce Rate dar. Wer im Google Analytics dann nach den neuen Daten sucht, findet diese unter „neue Absprungrate“.

Quelle: Blogprojekt

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4 Kommentare zu “Wie die Bounce Rate wirklich sein sollte”

  1. 1 Martin sagte zu 08:39 am 11. August 2011:

    Aber ist das nicht illegal? Hat google nicht etwas dagegen, wenn du die Statistiken von denen fälschst?

  2. 2 Pierre sagte zu 08:43 am 11. August 2011:

    Hallo martin,

    nein, das ist nicht illegal. Der alte Bounce Rate Wert bleibt ja erhalten. Wir erstellen lediglich einen neuen. :)

    Pierre

  3. 3 Hendrik sagte zu 13:17 am 11. August 2011:

    Hallo Pierre,

    bin gerade über dofollow.de auf deinen Blog aufmerksam geworden.

    Zu dieser Methode habe ich eine Frage: Kann ich durch diese Methode auch Bots und Besucher aus meiner Statistik raushalten, die 0 Sekunden auf meiner Seite bleiben?

    Ich habe einige größere Seiten bei denen ich sehr viele Besucher habe. Um die Statistiken auszuwerten, würde ich aber gerne diese Besucher rauslöschen. Man kann sie zwar über die Filter-Funktion entfernen. Aber ich möchte, dass sie gar nicht erst auftauchen.

    Geht das ebenfalls über diese Methode? Oder weißt du eine andere Lösung?

    Danke

    Viele Grüße

    Hendrik

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  4. 4 Pierre sagte zu 14:12 am 11. August 2011:

    das ist eine sehr gute Idee!
    Eventuell müsste der Code so bearbeitet werden, dass generell nur Besucher gezählt werden, die über 1 oder 2 Sekunden auf der Seite bleiben. Leider bin ich in diesem Gebiet nicht so bewandert :(

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